Laut Georg 9- bis 14-mal so viel wie legitime Bitcoin-basierte Zahlungen. Weil Kryptowährungen auf mehreren Computern gespeichert werden, können sie ausserdem nicht gefälscht werden. Immer öfters kann man mit Kryptowährungen zum Beispiel auch in Online-Shops, Läden oder Restaurants bezahlen. Als alltägliche Zahlungsmethode haben sich Bitcoins & Co. jedoch noch nicht durchgesetzt. Das heisst, dass sie nicht von einer Bank oder einer Aufsichtsbehörde kontrolliert werden.

Geldpolitik bleibt restriktiv

Dieser Prozess wird Ende jeden Monats oder Quartals wiederholt. Das schützt zwar nicht vor Kursverlusten, aber bei Höchstkursen werden Gewinne realisiert und nicht zum Höchstpunkt neue Positionen eingegangen, die später bleischwer auf dem Depotwert lasten können. Wer strategisch an ein Bitcoin-Investment herangeht, ist weiterhin mit einem konsequenten monatlichen Rebalancing gut beraten. Steigt der Bitcoin, so werden so viele Bitcoins verkauft, bis das Exposure wieder auf die definierte Gewichtung von zum Beispiel 2 Prozent zurückfällt. Nebst spezifischen Faktoren weist Daniel Hartmann, Chefökonom von Bantleon, auf die allgemeine Marktstimmung hin.

«Die erste Hälfte des Jahres 2026 dürfte für Bitcoin anspruchsvoll bleiben, grössere Kurssprünge erscheinen kurzfristig unwahrscheinlich», fügt er an. «Aus dieser Perspektive erscheint Bitcoin derzeit weniger als kurzfristiger Momentum-Trade, sondern vielmehr als strategische Positionierung für Anleger mit längerem Anlagehorizont», glaubt der CoinShares-Stratege. Die Experten von 21Shares sind überzeugt, dass im laufenden Jahr eine Phase des Fundamental Investing beginnt – eine Zeit, in der Bitcoin-Investments von Unternehmen und institutionellen Investoren stark zunehme. Zudem spreche die technologische Integration der Blockchain in Finanzdienstleistungen und die Tokenisierung von traditionellen Assets für den Sektor.

Welche Kryptowährungen gibt es?

Das Sicherheitsproblem liesse sich technisch lösen, doch bis jetzt macht die Branche noch keine Anstalten, das Problem anzupacken. Gemäss den Analystinnen Marion Laboure und Camilla Siazon der Deutschen Bank ist der starke Kursrückgang hauptsächlich auf die massiven Abflüsse aus ETF zurückzuführen. In den USA allein flossen im letzten November mehr als 7 Milliarden Dollar aus Spot-Bitcoin-ETF ab, im Januar waren es 3 Milliarden. Das nährte die Hoffnung, dass das Engagement von institutionellen, also professionellen Investoren die Schwankungsanfälligkeit des Bitcoins mindern könnte, weil diese langfristiger orientiert sind. Diese «strukturelle Nachfrage» ist weniger beständig als angenommen.

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… und die Nachteile von Kryptowährungen?

Unterschreitet der Bitcoin eine gewisse Preisschwelle, werden Bestände automatisch verkauft, weil die Kreditbedingungen nicht mehr erfüllt sind. Solche «Margin Calls» drücken den Preis, was weitere Verkaufsorders auslöst – der Bitcoin befindet sich in einer solchen Abwärtsspirale. Die klassischen Gründe für die Preiskorrektur sind einfach aufzuzählen. Erstens sind die Renditen für langlaufende US-Staatsanleihen seit dem letzten Preishoch des Bitcoin um 10 Prozent angestiegen. Zweitens ist nach dem Flash-Crash Anfang Oktober, als gehebelte Positionen «en masse» liquidiert wurden, die Stimmung bei den privaten Anlegern und Spekulanten im Keller. Deshalb versuchten Spekulanten ihr Glück bei den Edelmetallen und auf Wettplattformen.

«Wahrscheinlich war aber einfach die Luft raus – auf Märkten, bei denen zuletzt vor allem spekulative Kräfte am Werk waren. Mithin dürfte ein kleiner Rücksetzer ausgereicht haben, um eine Kettenreaktion in Gang zu setzen», so der Experte von Bantleon. Südkoreanische und internationale Spekulanten haben sich im zweiten Halbjahr 2025 nicht nur aus den Kryptowährungen zurückgezogen, sondern auch aus den US-Technologiewerten. Firmen wie Hubspot (-49 Prozent), ServiceNow (-45 Prozent), Snowflake (-40 Prozent), Unity Software (-36 Prozent) oder AppLovin (-32 Prozent) kämpfen mit ähnlich hohen Kursverlusten. Mit einem Einzelauftrag investieren Sie einmalig eine von Ihnen bestimmte Summe ab 50 US-Dollar in eine Kryptowährung aus unserem Angebot.

Mit dem Abflauen der spekulativen Überhitzung haben sich die von Bitcoin Suisse beobachteten Kernindikatoren weiter verschlechtert. Das Angebot an Stablecoins ging zurück, die Zuflüsse in US-Spot-ETFs drehten klar ins Negative, und die BTC-Bestände auf Börsen nahmen zu. Ins gleiche Horn bläst auch Andrew Lapthorne, Leiter quantitatives Research von Société Générale. Drohnenhersteller, Uranbergbauunternehmen, Bitcoin und Silber sowie verlustbringende US-Nebenwerte hätten gemeinsam, dass sie alle im Fokus spekulativer Kapitalflüsse von Investoren standen, die auf steigende Kurse https://zignalor-ai.ch/ spekulierten. Dies dürfte langfristig gut für die Märkte sein, ist aber kurzfristig schmerzhaft für die Spekulanten», so der SG-Experte trocken.

Die bekanntesten und verbreitetsten Kryptowährungen sind Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin und Dash. Vermehrt berichten auch Eltern in der Schweiz, dass ihre Kinder im jungen Erwachsenenalter, online kontaktiert werden. Es werden grosse Versprechungen gemacht und teure Kurse und Unterlagen für die Investition in Kryptowährungen angeboten. Jugendliche sollen überzeugt werden, sich bei gewissen Unternehmen schulen zu lassen, um mit Kryptowährung einfach zusätzliches Geld zu verdienen. So entlocken Firmen oder einzelne Personen jungen Leuten über längere Zeit sehr viel Geld.